Die Leitsätze der MCS Ronnenberg
(von der Gesamtkonferenz beschlossene Grundlage für ein Schulprogramm)
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Wir legen
gleichermaßen Wert auf Leistung wie auf soziales Lernen. Effizientes
Arbeiten und humaner Umgang miteinander schließen sich nach unserer
Überzeugung nicht aus, sondern ergänzen sich. Dahinter verbirgt sich ein
Kernsatz unserer Schulphilosophie: |
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Wir begreifen uns als eine offene Schule: offen für pädagogische Innovationen, offen für Kontakte mit unserem Umfeld in Politik, Wirtschaft und Kultur. |
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Wir verstehen unsere Schule als eine soziale Gemeinschaft. Unsere Grundsätze beruhen auf Wertvorstellungen für den Umgang miteinander. Dazu gehören demokratisches Verhalten, Toleranz, Fairness, Gewaltlosigkeit. |
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Wir orientieren uns an den Prinzipien der Nachhaltigkeit und der Ökologie. Sie finden ihren Ausdruck in den Curricula der Fächer und Fachbereiche und befinden sich in einem andauernden Prozess der Weiterentwicklung. |
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Wir üben praktische Demokratie nicht nur im Unterricht, sondern auch in den verschiedenen Gremien und Konferenzen der Schule. Aktive Mitarbeit von Eltern und Schülern ist nicht lästig, sondern erwünscht. |
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Wir wollen eine Schule ohne Gewalt haben. Das impliziert eine deutliche Absage an verbale, physische und andere Formen von Gewalt. Demokratische Streitkultur ist unsere Antwort auf die Zunahme von Gewalt in der Gesellschaft; zur rationalen, argumentativen Bewältigung von Konflikten gibt es keine Alternative. |
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Wir fordern Leistung: von Schülerinnen und Schülern ebenso wie von Lehrkräften. Leistung ist allerdings kein Selbstzweck. Wir setzen einen erweiterten Begriff von schulischer Leistung voraus, der der zentralen Rolle ganzheitlichen Lernens und problemlösenden Denkens gerecht wird. Zur pädagogischen Verantwortung der Lehrkräfte gehört, schulische Leistungsbeurteilung immer in Verbindung mit Förderung und Beratung zu sehen. |