Grundsätze für Schüler/innen und Lehrer/innen
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Wir wollen uns gegenseitig achten: Also einander nicht mit Beschimpfungen herabsetzen; statt dessen mehr Rücksicht üben, z. B. andere ausreden lassen und nicht herumschreien, beim Anstehen in einer Schlange nicht drängeln, anderen die Tür aufhalten und bei der ersten Begegnung grüßen. |
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Wir wollen ohne Gewalt auskommen: Also weder Gewalt ausüben noch Gewalt androhen, auch nicht "im Spaß", andere weder einschüchtern noch ihnen Angst machen. Wo Gewalt oder Gewaltandrohung im Spiel ist, müssen wir eingreifen, z. B. die Lehrerinnen und Lehrer informieren - das ist kein Petzen, sondern oft der erste Schritt zur Streitschlichtung. Auch bei Diebstählen müssen die Lehrkräfte Bescheid wissen. |
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Wir wollen Schwächeren helfen: Also im Unterricht nicht über andere lachen: statt dessen anderen in Ruhe erklären, was wir selbst verstanden haben, versuchen, Außenseiter einzugliedern, Neuen zu helfen ... |
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Wir wollen andere Lebensweisen und Meinungen zu verstehen suchen: Also lernen, dass das, was anders ist, nicht falsch oder schlechter ist. Das gilt nicht nur für andere Nationalitäten und Kulturen, sondern auch für unterschiedliche Begabungen. |
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Wir wollen Sorge für die Umwelt tragen: Das heißt, dass der Verbrauch von Strom und Wasser auf das Nötigste beschränkt wird, dass wir auf Plastikverpackungen und Getränkedosen verzichten und statt dessen Getränke in Pfandflaschen kaufen. |
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Wir wollen in einer intakten und sauberen Schule arbeiten: Also nichts beschmutzen oder bekritzeln, die Schulmöbel und Unterrichtsmaterialien schonen, nicht nur den eigenen Abfall in den Mülleimer werfen, sondern auch einmal fremden Müll aufheben oder Mitschülerinnen und Mitschüler darauf ansprechen, etwas wieder aufzuheben. Die Toiletten hinterlassen wir so, wie wir sie auch vorfinden möchten. |
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Wir wollen gemeinsam entscheiden: Das bedeutet, praktische Demokratie in den verschiedenen Gremien zu üben, z. B. in der SV oder bei Konferenzen. In fast allen anderen Fällen gilt: abstimmen, Probleme diskutieren, alle - auch die Stillen - berücksichtigen. Wer am lautesten redet, hat nicht immer die besten Argumente. |