| Das
Projekt Medien sind aus dem
Alltag von Jugendlichen nicht wegzudenken. Von klein auf sind die
Jugendlichen an ein großes Medienangebot gewöhnt. Elektronische Medien
spielen dabei die Hauptrolle. Mit keinem anderen Medium verbringen die
Jugendlichen so viel Zeit wie mit dem Fernsehen. An Bedeutung gewinnen
Computer und Internet, die das künftige Berufsleben der Kinder und
Jugendlichen von heute entscheidend prägen werden. Vor diesem
Hintergrund wird es immer wichtiger, dass Jugendliche lernen, Medien
bewusst zu nutzen statt sich von ihnen benutzen zu lassen.
Information suchen und finden steht im
Mittelpunkt des Projekts schule@ndr.de. Thema sind
Informationssendungen im Fernsehen, im Radio und Informationsangebote
im Internet. Wie arbeiten die Redaktionen von Informationssendungen?
Wie werden Nachrichten ausgewählt? Welche Besonderheiten haben
Fernsehnachrichten gegenüber gedruckten Informationen in Zeitungen
oder Informationsangeboten im Internet? Wie beurteile ich die
Verlässlichkeit von Informationen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich
das Projekt. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit den
verschiedenen Medien theoretisch und vor allem praktisch auseinander.
Die KGS Ronnenberg nimmt an diesem
Medienprojekt des NDR teil. Hier könnt ihr einige Artikel lesen, die
von Schülerinnen und Schülern eines Deutschkurses im 12. Jahrgang
verfasst worden sind.
"Was ist eine gute
Schule?"
Mit dieser Frage befasst sich ein Deutschgrundkurs im 12.
Jahrgang der KGS Ronnenberg. Beschrieben werden Qualitätsmerkmale,
die aus Schülersicht von besonderer Bedeutung sind.
Was
macht eine gute Schule aus? Gibt es bestimmte Merkmale: Das
Engagement von Lehrern, Schülern, Eltern? Die Ausstattung mit
Lehrmitteln? Sicherlich spielen viele Faktoren eine Rolle. Einige
von ihnen werden in den folgenden Artikeln von Schülerinnen und
Schülern des 12. Jahrgangs der KGS Ronnenberg beschrieben.
Die Artikel erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit
oder absolute Gültigkeit. Sie sollen vielmehr zum Nachdenken anregen
und dazu beitragen, sich Gedanken über Qualitätsansprüche und
-merkmale einer Schule zu machen.
Julia Ockenga, 12.
Jahrgang, KGS Ronnenberg
Reisen bildet
Klassenfahrten und
Schulpartnerschaften
Fragt man junge Leute nach
ihrer Schulzeit, was ihnen an der Schule am besten gefallen hat oder
was ihnen am meisten in Erinnerung geblieben ist, werden fast immer
Klassenfahrten und damit verbundene Erlebnisse genannt. Fahrten,
Schüleraustausche und Schulpartnerschaften sollten nicht Nebensache,
sondern Teil eines pädagogischen Konzeptes sein.
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Gute Lehrer braucht das
Land Qualität und Engagement
erwünscht
Guter Unterricht: dafür ist
in erster Linie der Lehrer verantwortlich. Dazu gehört, dass er oder
sie sich sorgfältig vorbereitet. Er muss die verfügbare Zeit
effektiv nutzen. Die Schüler erwarten auch zu Recht, dass er sie als
Individuen wahrnimmt und sich jedem Einzelnen zuwendet.
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Kooperation ist wichtig
Eltern, Lehrer und Schüler arbeiten
zusammen
Schüler allein sind nicht
die Schule. Lehrer allein auch nicht. Eine gute Schule lebt von der
Kooperation von Eltern, Schülern und Lehrern. Sie ist vielfältig und
findet auf verschiedenen Ebenen statt.
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Leistung zählt
Wettbewerbe und Auszeichnungen
Im Ausland üblich, bei uns
im Kommen: Schulen beteiligen sich an Wettbewerben. Mit Preisen und
Auszeichnungen kann man in der Öffentlichkeit gut werben. Auch
Eltern zeigen sich beeindruckt. [mehr]
Schule braucht ein Ethos
Leitsätze einer guten Schule
In unserer Verfassung, dem
Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, spiegeln sich die Werte
einer demokratischen Gesellschaft. Auch eine gute Schule muss Werte
und Prinzipien haben. Sie spiegeln sich in Leitsätzen für das Lernen
und den Umgang miteinander. [mehr]
Theater, Kunst, Sport,
Musik Schule braucht Kultur
Oft sind es Bereiche
außerhalb des "normalen" Unterrichts, die Schüler besonders
interessieren: Theateraufführungen, Sportwettkämpfe,
Musikveranstaltungen. Obwohl - und vielleicht sogar weil - es keine
Noten gibt, engagieren sich viele Schüler und Lehrer für diese
Projekte ganz besonders. Hier macht man freiwillig mit, und Spaß
macht es auch. [mehr]
Schüler haben
Verantwortung SV muss sein !
Schüler haben ihre eigene
Interessenvertretung: die SV. Sie wird durch das Schulgesetz
garantiert. Dringender braucht sie der schulinterne Alltag: SV muss
sein! Genauso wichtig sind die Schüleraktivitäten.
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Berufsvorbereitung
Fürs Leben lernen
Keine weiterführende Schule
kommt mehr ohne berufsvorbereitende Maßnahmen aus. Berufspraktika,
Unternehmenskooperationen und Hochschulinformationstage haben im
Schulalltag einen ebenso festen Platz wie Kontakte zum Arbeitsamt.
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Regeln sind nötig
Schulordnung
Früher bestanden
Schulordnungen aus Verboten. Das muss nicht sein.
Verhaltensgrundsätze, die jede Schule braucht, sind positive
Formulierungen. [mehr]
Leistungsbewertung
Ohne Noten geht es nicht
Arbeiten, Tests,
Hausaufgaben: Vieles in der Schule ist auf Leistung ausgelegt.
Leistung ist wichtig, aber nicht alles. Leistungsbewertung muss vor
allem transparent sein. [mehr]
Multimedia/Internet
Neue Medien – Neues Lernen
In den Privatbereich und in die Berufswelt haben sie längst Einzug
gehalten, die Multimedia und Computer. Die Schulen hinken noch
hinterher. Aber die Zeiten ändern sich. Denn neues Lernen erfordert
auch den Umgang mit neuen Medien.
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Scheinbar Unvereinbares
verbinden
Schule und Freizeit
Schule ist Zwang: da muss jeder
hin. Freizeit ist in: da darf jeder tun, was er will. Kann man nicht
beides zusammenbringen?
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