Beim
hochdotierten Schreibwettbewerb 2002 der Hannoverschen Allgemeinen
Zeitung (HAZ) ließ sie alle anderen hinter sich und gewann den 1.
Preis in Höhe von 5.000 Euro: Herta Steinbach, Gymnasiastin aus der
Klasse 10G1 der KGS Ronnenberg.
Ihr Beitrag -
nachzulesen hier - ist eine Satire: intelligent, witzig, ein Spiel mit
Inhalt, Form und Sprache.
Was darf die
Satire? „Die Satire darf alles!“
(Kurt Tucholsky).
Hertas fiktiver
Text, ein konstruiertes Gesamtkonferenzprotokoll, greift ein
bemerkenswertes Thema auf: die Tatsache, dass viele Gesamtschulen gar
keinen richtigen Namen haben, sondern nur nach dem Ort, in dem sie
liegen, benannt sind. Und so macht man sich auf die Suche nach einem
geeigneten Namen.......
Die
Schülervertreter in der fiktiven Gesamtkonferenz sind übrigens alle
echt: Es sind die Mitglieder von
Hertas Arbeitsgruppe, Schülerinnen und Schüler der Klasse 10G1. Die
Elternvertreter und Lehrkräfte, aber auch die Diskussionsleiterin sind
karikiert, allerdings nur so weit überzeichnet, dass Eingeweihte mit
einem Schuss Phantasie und eine Prise Humor sie identifizieren können:
die überängstliche Elternvertreterin, den
konservativen Junglehrer ebenso wie den progressiven
Altachtundsechziger, die moderierende Leiterin....
Schließlich bekommen auch noch die Politiker ihr Fett weg: Statt John
Lennon empfehlen sie Ernst Egon Beinlich als Namensgeber!
(Mit der Bitte um Verständnis und Humor an die Mitglieder des Rates
der Stadt Ronnenberg:Es handelt sich um eine heitere Satire!)
Die Klasse
verwendet das Preisgeld übrigens für zwei ihr wichtige Projekte: den
Besuch der namibischen Partnerschule in Ronnenberg sowie die Sek.-I
Abschlussfahrt nach Barcelona.