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Neue Formen des Lehrens und Lernens |
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Weiterentwicklung neuer Formen des Lehrens und Lernens?
Schule muss sich weiterentwickeln. Wir fangen mit dem Methodentraining an - einem der drei Pfeiler des eigenverantwortlichen Arbeitens (EVA). Im Folgenden erläutern wir einige Gründe dafür:
Verwöhnte Jugendliche
Man schätzt, dass im lehrerzentrierten Frontalunterricht zwei von drei Schülern vor sich hindämmern. Erstaunlich ist das nicht. Denn Jugendliche, die tagtäglich über mehrere Stunden hinweg Filme, Videoclips und/oder Computerspiele genießen, sind nun einmal relativ verwöhnt und lassen sich von den gängigen Lehrerdarbietungen nicht mehr vom Stuhl reißen. Ausnahmen gibt es zwar, aber das angedeutete Phänomen existiert in jeder Schulklasse und Schulform. Zunehmende Disziplinprobleme, motorische Unruhe, Konzentrationsmängel, Leistungsversagen und allgemeine Lernunlust sind die Folge. Diese gesellschaftliche Entwicklung kann man beklagen und kritisieren, das ändert aber nichts am Grundproblem.
Pädagogische Konsequenzen
Nahezu alles spricht dafür, dass Lehrer umdenken und ihre gängige Unterrichtsarbeit verändern müssen. Besonders wirksam sind erwiesenermaßen Arbeitsformen, die mit praktischer Lerntätigkeit verbunden sind, längere Konzentrationsphasen entstehen lassen und greifbare Erfolgserlebnisse mit sich bringen. Wie die Lernforschung (z. B. K. Witzenbacher 1985) längst aufgezeigt hat, behalten Schülerinnen und Schüler durchschnittlich nur etwa 20 Prozent von dem, was sie hören, ca. 30 Prozent von dem, was sie sehen bzw. lesen, aber rund 80 bis 90 Prozent von dem, was sie sich in tätiger Weise aneignen.
"Überhaupt
lernt niemand etwas durch bloßes Anhören, und wer sich in gewissen Dingen
nicht selbst tätig bemühet, weiß die Sachen nur oberflächig und halb."
(Johann Wolfgang von Goethe)
Selber machen lehrt mehr als zuhören
Schüler, die gelernt haben, selbstständig zu arbeiten, zu entscheiden, zu planen, Probleme zu lösen, Informationen auszuwerten und zu argumentieren, haben ganz gewiss an Selbstbewusstsein dazu gewonnen und mehr gelernt als durch Lehrervorträge. In dem Maße, wie sich das Methodenrepertoire von Schülerinnen und Schülern erweitert und festigt, wachsen auch die Selbstbestimmungsfähigkeit und das Lerntempo.
Das Lernen lernen
So könnte das Motto des Methodentrainings lauten:
Nur wer eigenverantwortlich arbeitet, lernt wirklich.

Seit dem Schuljahr 2002/03 gibt es an unserer Schule das Methodentraining. 4 x pro Schuljahr findet an rotierenden Wochentagen für die Jahrgänge 5 - 9 ein Methodentag statt. An diesem Tag ist der normale Stundenplan außer Kraft und es läuft von der 1. bis zur 5. Stunde eine Unterrichtseinheit (Themen: siehe unten!), bei dem das eigenverantwortliche Arbeiten im Mittelpunkt steht.
Den Schülerinnen und Schülern werden elementare Lern- und Arbeitstechniken vermittelt, die das Arbeitsverhalten gezielt verbessern sollen. Die Klassen und ihre Lehrerteams arbeiten an einem der folgenden Schwerpunkte:
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| Bloßes Zuhören, passive Anwesenheit, gelegentlich einmal den Finger zu heben und die Hausaufgaben‚ "irgendwie" zu erledigen... ........das ist nicht genug ! |
Ziel des Methodentrainings ist das eigenverantwortliche Arbeiten.

Ein Beispiel aus dem Englischunterricht
Wenn du deine Meinung zu einem Thema schriftlich darlegen möchtest, solltest du dir zuerst eine Stoffsammlung anfertigen. Hast du es schon einmal mit einer Mind-Map versucht?
Das Beispiel unten zeigt dir, wie die Mind-Map aussehen könnte. Dabei wurden die Gedanken schon "sortiert", d. h. für den späteren Text gegliedert.
| 5. Jg.: | Karola Kranz-Strohbücker | |
| 6. Jg.: | Antje Müller / Claas Schoster | |
| 7. Jg.: | Gertrud Walther | |
| 8. Jg.: | Nina Guardiola | |
| 9. Jg.: | Miriam Bruder | |
| 10./11. Jg.: | Olaf Böttcher |
Die den einzelnen Jahrgang betreuenden Lehrkräfte wachsen mit dem Jahrgang mit.